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LichtLärm im Ottobrunnen

Schrankenanlage des Klinikums am Michelsberg, am unteren Ende der ehemaligen "Baustraße" im Ottobrunnental

Mit ihrem starken Lichtschein stört sie in der Nacht die Blickbeziehung vom Hohlweg abwärts Richtung Michaels- und St. Getreukirche. Zudem blendet sie Fußgänger und Radfahrer auf dieser Strecke und gefährdet sie damit erheblich.

Inzwischen wurde noch eine weitere Reihe von allerdings niedrigeren Lampen installiert. Als Begründung für die Neuinstallation wurde uns die Verkehrssicherungspflicht für Patienten(!) genannt. Nach unseren Beobachtungen gibt es aber keine Patienten, die auf diese Beleuchtung angewiesen sind - die Spaziergänge erfolgen unter Begleitung von Pflegepersonal jeweils tagsüber im Hellen.

Es liegt also nahe, dass, auch wenn dies abgestritten wurde, der wahre Grund im Zusammenhang mit der Wegesicherung für die Personalparkplätze entlang der Baustraße zu sehen ist. Deren Existenz wird damit auch weiterhin zementiert, obwohl sie laut Sanierungsgutachten doch eigentlich mittelfristig verschwinden sollten und nach unserem Wissenstand nicht einmal genehmigt sind.

Vor allem stört uns, dass die Lichtverschmutzung in diesem sensiblen Gebiet zunimmt und der nächtliche Anblick der Klosterlandschaft, weiter beschädigt und herabgewürdigt wird.

Während andernorts eine Rückbesinnung auf den Wert der Dunkelheit in der Nacht für Mensch und Natur erfolgt, agiert die Sozialstiftung ohne jegliche Sensibilität für das Umfeld.

Ein Artikel von Diana Fuchs im Fränkischen Tag vom 7./8. Juli 2018 "Rettet  die Nacht" erläutert die negativen Folgen verschwenderischer und überflüssiger Lichtinstallationen.